Strangolapreti
Vorspeisen
Nichts bleibt übrig
Zutaten
Zubereitung
Zerkleinern Sie das altbackene Brot, schneiden Sie es in Würfel und weichen Sie es in Milch ein.
Putzen Sie den Spinat sorgfältig und geben Sie ihn in Salzwasser. Gießen Sie ihn ab, drücken Sie ihn gut aus und passieren Sie ihn durch ein Sieb.
Schlagen Sie in der Schüssel mit der Milch, in die Sie das altbackene Brot gegeben haben, die Eier auf, fügen Sie den Spinat hinzu und vermischen Sie alles gut, indem Sie es mit dem Mehl binden. Sie müssen einen weichen, nicht flüssigen, elastischen und gleichmäßigen Teig erhalten.
Setzen Sie einen Topf mit Salzwasser auf den Herd. Wenn das Wasser kocht, entnehmen Sie mit einem Löffel eine Portion aus dem Teig und drücken diese mit der Hand kompakt zusammen. Lösen Sie dann den „Strangolo“ vom Löffel und lassen Sie ihn ins Wasser gleiten. Sobald er an die Oberfläche steigt, ist er gar. Um den Teig leichter vom Löffel zu lösen, tauchen Sie das Utensil einfach jedes Mal kurz in kaltes Wasser.
Nehmen Sie die Strangolapreti mit einem Schaumlöffel aus dem Topf, lassen Sie sie gut abtropfen und legen Sie sie auf die Servierplatte. Beträufeln Sie sie mit zerlassener Butter, die mit Zwiebeln gewürzt wurde, und bestreuen Sie sie mit geriebenem Käse.
Ein Kultgericht der Trentiner Tradition. Über den Ursprung des Namens kursiert eine Volkslegende, die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts vom Gelehrten Giambattista Azzolini verbreitet wurde und sich auf die Gier eines Priesters bezieht, der ein leidenschaftlicher Jäger war. Dieser kehrte nach einer anstrengenden Jagd, bei der er zudem „schlecht mit Mundvorrat ausgestattet“ war, so „ausgehungert in das Pfarrhaus zurück, dass er nicht nur ein fettes Huhn, sondern auch eine große Portion nackte und trockene Polenta verschlungen hätte“. Die Haushälterin hatte ihm „diese Speise aus Gnocchi mit Kräutern“ zubereitet, die er mit solcher Gefräßigkeit zu essen begann, dass sie ihm im Halse stecken blieb und er erstickt wäre, wenn die mitleidige Magd, die keinen anderen Ausweg sah, ihm nicht mit immer kräftigeren Faustschlägen zwischen Nacken und Rücken die verfangene Speise wieder aus dem Schlund befördert hätte.







